Vom Stripsenjoch zur Gruttenhütte

Montag, 27. August 2012

Die Sonne strahlt uns früh an und treibt uns förmlich aus dem Bett.
Nach dem Frühstück treffen wir uns auf der Terasse uns wir schauen auf unser nächstes Ziel. Heute gehts in den wilden Kaiser. Die Hänge, an dem die letzten Nebelschwaden vorbei ziehen, sind steil und schroff.

Der erste Teil unsere heutige Tour führt durch die Steinernen Rinne. Und wir sind heute nicht die einzigen. Vor und hinter uns sind Leute zu sehen, sogar an den Wände kleben Bergsteiger. Wegen das Steinschlagrisiko setzen wir die Helme auf und kraxeln hoch.

Wieder formen Dominik und Ich ein Team. Wir sind ein stuck Langsamer, kömmen aber auch an. Das Pärchen hinter uns, was wir vorbei lassen wollen, ist das recht. Selbst sind sie auch nicht schneller und sie freuen sich über die ‘gezwungene’ Pausen. Eine andere Truppe mit Jugendliche zieht aber gleich querfeldeins an uns vorbei.

Die Steinerne Rinne geschafft

Die Steinerne Rinne geschafft

Nicht viel später stehen wir am Sattel. Der eisig über’m kamm pfeifende Wind macht ein langere Aufenthalt unmöglich.

Bergführer Klaus kennt den Weg

Bergführer Klaus kennt den Weg

Wir beginnen der Abstieg auf das Geröllfeld, in richtung Jubiläums-Steig.
Ein kleines Holzschild am Wegesrand, das wir fast übersehen, verkundet, dass der Steig gesprerrt sein soll. Wir nemen aber das Risiko und gehen weiter.

Deutliche Warnung

Deutliche Warnung

Der Steig führt gesichert am steilen Hang. Links von uns geht es fast senkrecht runter. Da fliegt auch ein meiner Limo-Flaschen runter. Wir hören wie er von den Wände abprallt. Jedesmal wenn wir denken, er ist gelandet, gibt es wieder ein ‘Kloing!’ und der Flasche setzt sein Flug fort. Erst nach mindestens 30 Sekunden ist es wieder ruhig.

Der Jubiläumssteig

Der Jubiläumssteig

Der Steig ist, bis auf eine Stelle, gut gesichert. Es wäre aber besser gewesen wenn wir vorher unsere Klettersteigsets angelegt hätten. Manchmal ist kaum Platz für unsere Füße. Es gibt ein kleines Stück, wo Steinschlag der Steig zerstört hat, aber das zu queren ist kein Problem.

Weiter geht es über Leitern und durch einen Spalt in den Felsen. Abenteuerlich.

Am Stahlseil und über Leitern

Am Stahlseil am Abgrund

Nachdem wir den Jubiläums-Steig gemeistert haben, legen wir uns am Wegesrand in der Sonne. Vor uns liegt ein großartiges Alpenpanorama mit Großvenediger und Großglockner. Gipfel an Gipfel, schneebedeckt und beeindruckend.

Es ist nur noch ein kleines Stück bis zum Gruttenhütte.
Was uns da als erste Auffällt is ein Tafel mit Preise. Heftige Preise – Kaffee vier Euro und ein normales Essen so zehn Euro. Hoppla!

Gruttenhütte

Gruttenhütte

Und der erste Eindrück hält sich. Unfreundlich ist es in diese Hütte. Klaus wird nicht angeguckt als wir uns anmelden wollen. Alle übernachtenden werden in ein Matrazenlager gestopft – warscheinlich damit nicht zu viel geputzt werden muss. Der Bedienung ist unverschämt und kriegt es nicht einmal hin, fünf mal zwei fehlerfrei zusammenzurechnen.
Und, und, und…

Alpenglühen

Alpenglühen

Wenigstens der Sonnenuntergang ist bezaubernd. Im Abendrot fangen die Bergen an zu glühen.

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